Mein Leben (Buch)

Vorwort

Vorwort; vor dem Wort?! Welches Wort denn? Vorwort.
Was soll ich sagen? Ich fange an zu schreiben. Mehr oder weniger aus Langeweile, aber auch weil es einfach zu vieles gibt, was mich beschaeftigt. Und das muss nunmal raus und Selbstgespraeche liegen mir nicht so.
Ich weiß dann nie, was ich antworten soll.
Also setz ich mich nun hier hin, ticker mir ein paar Abende die Finger wund und hoffe anschließend, dass es irgend jemanden interessiert.

Wer ich bin?
Ich bin eine junge Frau, 24 Jahre alt, aus laendlicher Gegend. Genauer gesagt, Deutschland - Nordrhein-Westfalen. Meine Heimat ist die wunderschoene Stadt namens 'Verl'. So wunderschoen, dass sie niemand kennt; abgesehen von seinen konservativen Einwohnern, die es bevorzugen jeden Sonntag die Kirche aufzusuchen und sich Predigten ueber
Gott und die Welt anzuhoeren, als haetten sie keine eigene Meinung ueber die Dinge.
Die sich gegenseitig auf der Straße grueßen -aus Hoeflichkeit und nicht, weil sie sich leiden koennen.
Man kann ja im Prinzip schon froh sein, dass der Altersdurchschnitt der Einwohner in den letzten Jahren gesunken ist, sodass man auch mit Menschen reden kann, die keine Haftcreme zum Fruehstueck hatten.
Verl.. vor Jahren offiziell zur Stadt ernannt - so wunderschoen und beschaulich, dass man vor lauter Baeumen die Stadt nicht sieht. Ich glaube, kaum eine andere Stadt im Umkreis besitzt so viel potenzielles, unbebaubares Bauland wie Verl. Ja doch, es ist recht angenehm hier zu wohnen. Man hoert nichts, sieht nichts, erlebt nichts und die Stadtkasse schwemmt ueber, waehrend man sich auf den Straßen die Stoßdaempfer kaputt faehrt.. (Vielleicht sollte
ich mich beruflich umorientieren und Kritiken schreiben..)
Aber zurueck zu mir:
Am Tag meiner Geburt im Januar 1989 entschieden sich meine Eltern fuer den wundervollen, einzigartigen und nicht weit verbreiteten Namen 'Sarah'.
Nun,... ich bin single, voller Kampfgeist, enthusiastisch und aufstrebend, voller Elan und Optimismus... ganz oben auf der Karriereleiter... in meinen Traeumen... unwissend ueber meine weitere Zukunft, einsam und arbeitssuchend um ehrlich zu sein.

Aber was will man als gelernte Verkaeuferin in einer ''Stadt'' mit einer handvoll Geschaeften schon erwarten? Berufliche Umorientierung vielleicht, aber das macht die Stadt auch nicht groeßer und ansehnlicher.
Deshalb musste ein neuer Plan her. Der Plan fuer eine bessere Zukunft.
Ein Umzug in eine große Stadt. Eine richtige Stadt, so mit Zug/- und Busverbindungen, vielen Geschaeften, netten Menschen und vielen freien Wohnungen; weg von dem Ort, an dem man nur angelehnt am Fenster mit einem Empfangsbalken auf dem Display telefonieren kann oder flehend hofft, eine Internetverbindung herstellen zu koennen.
Entschieden habe ich mich letztendlich fuer Bielefeld und ja; die Stadt gibt es wirklich.
Ich gebe also nun meine viel zu große Wohnung; idyllisch gelegen -abgeschieden von der Zivilisation- auf einem 'Bauernhof' auf und verziehe mich, bevor ich einen Hueftschaden erleide so wie meine Vermieterin und auf Ewig in diesem -ich nenne es mal 'goldenen Kaefig'- gefangen bin und so langsam den Verstand verliere, so wie manch anderer Ureinwohner.

Im Prinzip lebe ich hier schon seit meiner Geburt. Bis auf genau 2 Jahre. 2 Jahre, die ich gerne wie einen Fisch zurueck ins Wasser werfen wuerde. Plopp... weg. Ich habe in der dieser Zeit in Gütersloh gelebt, mit meinem damaligen Verlobten; einem recht engstirnigem aber dennoch fest im Leben stehendem Mann, der aber leider Verstand, Humor und Liebe regelrecht mit einer Gabel loeffelte. Seine absolut liebenswuerdige Familie wohnte ueber uns, die ja so voller Eifer und gefuehlsbesessen immer hinter mir standen, sodass mir mehr Freizeit blieb, weil ich keine eigenen Entscheidungen mehr treffen durfte.

Freunde? Durfte ich nicht haben. Wozu denn solch eine Zeitverschwendung, wenn man das Glueck hat, mit der Ausgeburt eines Drachens unter einem Dach zu leben und man die wundervolle, immer anwesende und lauschende Schwiegermutter bloß eine Etage hoeher antrifft? (Ich frage mich heute, ob es irgend etwas zu der Zeit gab, was diese Frau nicht von mir wusste.)

Mir faellt gerade nur noch die Redewendung ''Galle hochkommen'' ein, wenn ich daran zurueck denke..

(Break)

Nun, da es keinerlei Probleme mit meinem Umzug gab, alles total reibungslos ablief, ich auf Anhieb eine Wohnung fand und ich nun endlich in Bielefeld wohne,... Moment, ich fang noch mal an:

Da ich immer noch nicht umgezogen bin und es Probleme mit diversen Amtsgaengen gab und und und.. ich mag meine Wut gar nicht in Worte fassen.. 
Es gibt ja Behoerden, Aemter und sonstige meist untaetige Gesellschaften, die arbeiten entweder mit verbundenen Augen oder anscheinend gar nicht, sodass man davon ausgehen kann, dass selbst eine Kuh beim Grasen mehr Hirntaetigkeit braucht, als manch ein Beamter. (Die Vorstellung eines wiederkaeuenden Beamten laesst mich gerade laecheln.)

Ich habe absolut kein Verstaendnis dafuer, dass man erhaltene Unterlagen zukuenftiger Einwohner weder bearbeitet, noch ueberhaupt in irgendeiner Art und Weise beachtet, sondern sie aus angeblichen Vorschriftsregeln einfach entsorgt. Dazu kommt, dass irgendein voellig unkulanter und anscheinend gehirnverbrannter Mitarbeiter dieses Amtes nach der Entsorgung meiner Unterlagen nicht einmal geistig noch koerperlich in der Lage dazu war, mich darueber
zu informieren, sondern wie es in solchen Bueros meist ueblich ist.... Kaugummi kauend, nach altem und kalten Kaffee riechend, wahrscheinlich noch sabbernd und nichtswissend ueber der Tastatur des Computers zu haengen.
- Gott bewahre - wenn ich jemals den Namen dieses Mitarbeiters erfahre. Danach kann er wirklich nur noch sabbern..

Ja ja, die Vorschrift besagt, dass sich ein neuer ''Kunde'' dort persoenlich zu melden hat. Einfach so. Ohne Termin.
Ja das ist ja einleuchtend, wenn das in anderen Staedten anders ablaeuft, man weder die Stadt noch das Amt kennt und schließlich ein neuer ''Kunde'' ist. Daher das Wort 'neu'. Extrem plausibel, dort ohne Termin zu erscheinen um dann gesagt zu bekommen, man solle doch noch einmal wieder kommen, wenn man noch weniger Zeit hat, die dort ansaessigen sabbernden Mensch-Kuh-Zombie-Kreuzungen aber dafuer umso mehr.
Aber ok, es ist bestimmt anstrengend, 4 Stunden lang Daten in einen Computer einzutippen und sich die restlichen 4 Stunden darum zu kuemmern, dass genuegend Kaugummi, Kaffee und Langeweile vorhanden ist, damit nicht auch -wie der Rest des Koerpers- die Finger auf der Tastatur einschlafen.

Zaehlt das nicht schon als Anklage an das deutsche Bildungssystem, dermaßen skuril zu handeln?
An Menschlichkeit und deren Verstand zu appellieren wird wohl kaum etwas nuetzen.

(Break)

Die klimatischen Verhaeltnisse in der Hoelle moegen recht unerfreulich sein, aber mit Sicherheit befindet man sich dort in der interessanteren Gesellschaft, im Gegensatz zu der, in der ich mich derzeit befinde.
Ich fange jetzt mal so an.. Ich bin natuerlich nicht umgezogen. Ich habe keine Wohnung gefunden und hatte dazu auch noch zum zweiten Mal ein ziemlich unerfreuliches Zusammentreffen mit einer Mensch-Kuh-Zombie-Kreuzung auf dem Amt. Wie gewohnt wurde ich mit einer alten Kaffeefahne aus seinem Mund begrueßt.
Ich muss ja sagen, der Mitarbeiter war im Gegensatz zu anderen mies geratenen Kreuzungen sehr nett, aber wenn man morgens um 8 Uhr an seinem eigenen Schreibtisch nicht mehr weiß, was man dem Klientel gerade erzaehlt.. Also ich weiß ja nicht. Seine Ansprache ueber meine Jobsuche - ohne dass er seine Zunge von seinem Gaumen trennen konnte -, voellig desorientiert und nicht Instande mich dabei anzusehen, entschuldigte er damit, dass
er in der Nacht davor nur wenig geschlafen haette. 
Zitat: "Wir leben in einem Zeitalter der Ueberarbeitung und der Unterbildung, wo die Menschen so fleißig sind, dass sie verdummen."
Eh, nein.. fleißig trifft nicht zu. Das war's nicht....

Wie dem auch sei. Ich wohne immer noch im beschaulichen Verl und mache das, was man schon immer machen wollte!
Straeucher im Herbst zurueck schneiden, Rasen maehen, Haushalt und sich 5 mal am Tag die gleiche Geschichte von 1980 anhoeren von einer sehr engstirnigen 83 jaehrigen Dame, die mindestens genauso oft am Tag behauptet, sie waer noch fit im Kopf.

(Break)

Jetzt mal im Ernst. Welchem Teufel hab ich in den Hemdkragen geschissen, dass sich binnen 24 Stunden meine Probleme verdoppeln? Wie zur Hoelle konnte es passieren, dass ploetzlich und aus dem Nichts heraus, ein fremder Typ, der sich als mein Cousin vorstellte in meiner Wohnung steht und selbige ausmessen will, da er in 4 Wochen genau HIER einziehen will?
Hallo? Ich wohn hier, nur mal so. 4 Wochen. 4 Wochen Zeit, um mir selbst eine andere Wohnung zu suchen.
Was fuer einen geisteskranken Gedankenblitz hatte denn bitte die halbtote Vermieterin da unter mir?
Die riecht nicht nur nach inneren Verwesung, neiiiin... Die Verwesung ist glaube ich im Hirn angefangen.
Ich hab mir oft gewuenscht, dass sie eines Tages der Blitz beim Kacken treffen soll, aber heilige Maria... doch nicht SO!

Die Wohnungssuche also...
Wenn man binnen 4 Wochen eine Wohnung finden muss, dann macht man nichts anderes mehr, ausser mit reichlich Kaffeevorrat 24 Stunden lang, 7 Tage die Woche vor'm Computer im Internet zu haengen, Immobilienangebote zu checken und sich darueber zu aergern, dass es anscheinend nur noch Wohnungen fuer Gebaermaschinen gibt. Oder aber man liest die Wohnungsanzeigen in der Tageszeitung und wundert sich ein paar Stunden spaeter ueber schwarze Streifen im Gesicht. Also bitte. Wie kann im Jahre 2013, zu Zeiten von Hybridautos, 3D Fernseher und sonstigem Schnickschnack die Druckerschwaerze immer noch so
penetrant die Finger faerben? Hier waere Investment angebracht, aber anscheinend ist es wichtiger, fuer eine Biogurke die passende Plastikverpackung herzustellen und sich anschließend bei den Buergern ueber die produzierten Muellberge zu beschweren...
Aber zurueck zum Thema.
4 Wochen lang habe ich fast nichts anderes gemacht, als Wohnungsinserate zu lesen, Anfragen zu verschicken, fremde Menschen anzurufen, die einem dann am Telefon sagen, die gerade neu eingestellte Anzeige waere nicht zu beruecksichtigen, da die Wohnung schon vermietet sei. Sehr plausibel, wirklich. Deswegen stimmt man der Veroeffentlichung einer Anzeige auch zu. Deswegen laesst man sie nicht loeschen. Weil sie nicht aktuell ist. Alles klar. Das werde ich in meiner Sammlung der skurrilsten Wahrheiten niederschreiben. Vielen Dank fuer die Aufklaerung.

(Break)

Juhu! Die Wohnungssuche hat sich wieder einmal erledigt.
Dass hier jemand einziehen wollte war wohl anscheinend nur ein Missverstaendnis..
Wie nennt man nochmal die Menschen, die einen ohne Ruecksicht auf Verluste, voellig egoistisch und selbstsuechtig, ohne an Konsequenzen zu denken, verarschen? Ich komm gleich drauf...Ach ja!
DUMMES ARSCHLOCH!
Darf ich vorstellen? Meine Vermieterin, das dumme Arschloch.
Ob's am Alter liegt, also demnach am immer weiter fortschreitendem Dachschaden,.. man munkelt. Nun gut. Ich bleibe also wieder mal hier wohnen und bei den Worten beschleicht mich dieses kleine Gefuehl eines Deja Vue's. Gott sei Dank kann ich auch weiterhin ihre Waesche buegeln, ihrer wunderschoenen Stimme lauschen und ach... Diese tollen Geschichten, die ich erst etwa 3000 Mal gehoert habe.
Wie ich mich freue....

(Break)

Schon mal von diesen bestimmten Maßnahmen gehoert, in die man vom werten Jobcenter eingetragen wird? Maßnahmen, Umschulungen, Weiterbildungen, Bewerbungstraining, Hilfestellung bei der Arbeitsaufnahme.. es gibt viele schoene Umschreibungen fuer diese doch eher voellig sinnlose Art und Weise, die Arbeitslosenstatistik fuer einige Woche zu senken.
Ich habe wirklich nur eher selten Vorurteile, aber nach einigen Wochen in dieser Maßnahme darf ich diese Meinung haben. Und zwar jene, die offen legt, dass es sinnvollere Aufgaben gibt, um Arbeitslosen den Tag zu versauen.

In der Vorstellung dieser Maßnahme wurde mir erklaert, dass es sich dabei um ein Bewerbungsschreibentraining handelt mit einem sogenannten "Jobcoach". Stattdessen schreiben wir an einem Aufsatz, der gesundes Leben und Spartipps beinhalten soll, waehrend sich der oben genannte -wahrscheinlich noch selbst ernannte Jobcoach- eventuell 3 mal am Tag im Schulungsraum blicken laesst und das auch nur, um einzelne Teilnehmer in sein Buero zu rufen und das etwa nicht um ihnen Stellenangebote zu zeigen und bei der Arbeitsfindung zu helfen; nein einfach nur um zu fragen, ob man Fragen hat. Als er letzte Woche den Schulungsraum betrat und ich meinen Namen hoerte, war meine einzige Reaktion ein klares ''Nein''. Sein Blick; unbezahlbar.
Desweiteren sollen wir ein Praktikum in einer anderen Branche als der tatsaechlich erlernten absolvieren, um zu schauen, ob wir auch eventuell woanders arbeiten koennen oder wollen. Auf meine Frage hin, wo ich denn bitte ein Praktikum absolvieren sollte, antwortete mir die freundliche Dame im Buero doch ernsthaft "In Verl gibt es doch so einige Laeden, Edeka oder so!" Dazu fiel mir fast nichts mehr ein. Ihre Antwort war gleichermaßen absurd und voellig hirnverbrannt. Mein geschockter Gesichtsausdruck kann ihr nicht entgangen sein, denn sie fragte mich, wo denn mein Problem laege. Ich erklaerte ihr meinen Einwand wie folgt:
"Gute Dame,... am Anfang dieser Maßnahme wollten Sie wirklich alles von den Teilnehmern haben. Sie haben meine Bewerbungsanschreiben, meinen Lebenslauf, meine persoenliche Lebensgeschichte und beinahe haette ich Ihnen noch meinen Kleiderschrank fotografiert um Ihnen die Bandbreite meiner Konfektionsgroeße naeher zu bringen. Wenn Sie sich eventuell nun daran erinnern koennen, dass ich bereits gelernte Verkaeuferin bin, erscheint Ihnen Ihr Vorschlag vielleicht selbst schon als ziemlich daneben, um nicht zu sagen -voellig bescheuert-." 
Ihre immer groeßer werdenen Augen sollten mir entweder zeigen, wie entsetzt sie ueber meinen Einwand war und dass ich es etwas uebertrieben hatte oder aber es fiel ihr nicht nur wie Schuppen von den Augen, sondern broeselte gleich wie eine fortgeschrittene Lepra Erkrankung. Ich sollte es nach ihrem Versuch, nicht voellig auszurasten oder mir vor lauter Wut ueber meine wahre Dreistheit einen Kugelschreiber in den Kopf zu rammen, erfahren.
Sie:"Das tut mir leid, da haben Sie natuerlich Recht! Aber vielleicht waere so ein Praktikum auch in Ihrer erlernten Branche eine Moeglichkeit, damit Sie die Arbeitgeber kennenlernen koennen, bevor sie Sie einstellen."
Da hatte sie im Prinzip Recht. Bis auf ein kleines Detail...
Ich."Hoeren Sie. Ich habe nicht 2 Jahre lang eine Ausbildung bei einem der weltweit groeßten Einzelhandelsunternehmen gemacht (Man muss ja mal ein wenig auf die Kacke hauen) und habe 2 Jahre lang jeden Monat ueberlegen muessen, wie ich mit meinem Ausbildungsgehalt von unter 500€ ueber die Runden kommen soll (Ich habe damals schon nicht mehr zu Hause gewohnt) um jetzt, nach laengst erfolgreich abgeschlossener Ausbildung fuer irgend einen Hans, der mich eventuell erst kennenlernen moechte, wochenweise voellig umsonst zu arbeiten, damit mir danach gesagt wird -Wir haben derzeit keine Stelle zu vergeben-!"
Nach dieser Erklaerung habe ich das Buero der Dame ohne weitere Ausfaelligkeiten einfach verlassen.
Ich war wirklich entsetzt ueber ihren Vorschlag und diesmal musste ich mich zurueckhalten, sonst waeren es 2 Kugelschreiber pro Kopfseite geworden, was sich als schwer erweist, wenn man keinen zur Hand hat, da man diese dort nicht braucht. Tatsaechlich ist es naemlich so, dass die Teilnehmer von morgens 8 Uhr bis Nachmittags 15 Uhr die meiste Zeit damit beschaeftigt sind, zu errechnen wie viel Geld sie schon in den Kaffeeautomaten geworfen haben, um aufgrund von Koffeinmangel und Langeweile nicht im Sitzen einzuschlafen. Die Langeweile setzt sich aus Tatsachen zusammen. Tatsachen, wie etwa fehlende ''Jobcoaches'' im Schulungsraum, mangelnde Stellenangebote und fehlende Leben in diversen Social Media Online-Spielen.
Diese Maßnahme ist naemlich gestaffelt. Wochenweise aufgeteilt. 2 Wochen Bewerbungen schreiben und dann wieder 1 Woche die Arbeit an dem Aufsatz.
Und das in einem 6 monatigem Zeitraum, in dem man, wenn man nicht zu dieser unueberlegten, unstrukturierten, hirnverbrannten Moechtegern-Maßnahme muesste, tatsaechlich genuegend Zeit haette, sich ernsthaft auf Jobsuche zu begeben oder wie die alleinerziehenden Elternteile unter der Teilnehmern die Moeglichkeit haette, seine Kinder puenktlich von der Schule abzuholen und ihnen Mittagessen zu kochen.
Waehrend der Woche, in der der Aufsatz bearbeitet wird, ist es nicht erwuenscht, dass sich die Teilnehmer um ihre Bewerbungsanschreiben kuemmern.
Also, das nenn ich mal.. mal... mir fehlen die Worte.

Das ist mal sowas von Anti-Arbeit-finden, dass ich es beinahe schon peinlich finde, selbst nur als Teilnehmerin darueber zu schreiben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Was denkt ihr? Lasst es mich wissen: